Cistus incanus

CISTUS ICANUS - EIN ALTES HEILKRAUT

Schon vor 2500 Jahre war die sonnen- und wärmeliebende Pflanze aus der Familie der Cistrosengewächse im Mittelmeerraum bekannt und geschätzt. Sie findet vor allem auf magnesiumreichen unberührten  Böden optimale Wachstumsbedingungen.
Das Harz der Cistuspflanze wurde bei den Griechinnen in der Schönheitspflege eingesetzt, bekannt unter dem Namen „Labanum“ oder „Labdanum“.

Cistus incanus wurde von einer internationalen Jury als "Pflanze Europas 1999" ausgezeichnet. Damit ist eine alte Heilpflanze wieder mehr ins Licht der Öffentlichkeit gerückt.

Besonders auf der griechischen Halbinsel Chaldikiki wächst der immergrüne kleine Strauch (30 - 100cm) gut. Die rosafarbenen zerknitterten Blüten werden 4-6 cm groß, ähneln einer wilden Heckenrose und blühen von April bis Juni. Die Pflanze duftet harzig-aromatisch. Die Wurzeln der Cistuspflanze sind äußerst hitzebeständig und trotzen den häufig vorkommenden Waldbränden in dieser Gegend. Dadurch ist die Pflanze von hoher ökologischer Bedeutung.

Cistus incanus ist die polyphenolhaltigste essbare Pflanze Europas. Polyphenole gehören zu den Phytaminen. Das sind Pflanzenstoffe, die für unsere Gesundheit ähnlich bedeutsam sind wie die Vitamine. Polyphenole wirken antioxidativ, sie neutralisieren die sog. Freien Radikale.+

Die antioxidative Kraft der Cistuspflanze wurde seit alters her für verschiedene Heilzwecke genutzt. Vor allem Teezubereitungen waren beliebt.
Neue wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen das überlieferte Wissen. Cistustee enthält mehr Polyphenole als Grüntee und Rotwein und hat eine zwanzigfache höhere antioxidative Kraft als Zitronensaft. Untersuchungen bestätigten weiterhin die Wirkung von Cistus gegen Bakterien, Viren* und Pilze, stärkt das Immunsystem und wirkt bei Hauterkrankungen. Daneben kann die Zistrose auch Kolibakterien und Heliopacter bekämpfen. Sie lindert auch Entzündungen, z.B. Zahnfleischentzündung. Außerdem können die Wirkstoffe allgemein das Immunsystem stärken, die Darmflora gesund erhalten und zur besseren Ausscheidung von Schwermetallen aus dem Körper beitragen.

Das ätherische Öl in den Blättern der Cistuspflanze wird in der Aromatherapie geschätzt.

 

* Ärzte Zeitung, 20.11.2017

+ Polyphenole in Cistus incanus Tee: Ein wichtiges Qualitätskriterium zur Beurteilung der antibakteriellen Wirkung

http://naturheilkundelexikon.de/Zistrose-stellt-Rotwein-in-den-Schatten-954657.html

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