Schmerz weg mit Gittertapes

31.01.2017 00:00

In der kinesiologischen Taping-Therapie sind die so genannten Gittertapes längst bekannt und gehören mittlerweile fest zum ganzheitlichen Therapiekonzept. Die hautfreundlichen Aufkleber in unterschiedlichen Größen machen ihrem Namen alle Ehre, da jedes wie ein kleines Gitter aussieht, das einfach auf die Haut aufgeklebt wird. Frei von jeglichen zugesetzten Substanzen, wirken diese "Akupunkturaufkleber" auf zahlreiche Punkte, von denen Schmerz ausgeht.

Gittertapes, oder häufig auch treffend "Akupunkturpflaster" genannt, sind seit einiger Zeit fester Bestandteil der kinesiologischen Taping-Therapie. Sie kommen als Ergänzung des klassischen Kinesio-Tapeverbands zum Einsatz, bei denen im medizinischen und im Sportbereich durch selbstklebende Spezialbänder der Bewegungsapparat gestützt und gleichzeitig mobilisiert wird. 

Auch im Rahmen eines ganzheitlichen Behandlungs- und Therapiekonzepts werden Gittertapes verwendet: Sie kann man entlang des Verlaufs der Meridiane (so heißen die "Leitbahnen" in der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM) auf Schmerzpunkte kleben, aber genauso auf die auslösenden Trigger- oder Akupunkturpunkte.

Die Qualität macht dabei den Unterschied. Original-Tapes aus Korea ("Nasara"- Gittertapes) sind ganz im Gegensatz zu zahlreichen Imitaten sehr hochwertig und hautfreundlich: Hergestellt aus hochwertigem Polyester, Polyurethan und einem reinen, neuartigen Acrylatkleber trägt das Tape kaum auf und ist damit unter Kleidung nahezu unauffällig. Noch dazu weist das Spezialpflaster im Prinzip die Struktur der Haut auf. Genau wie der Muskelaufbau des menschlichen Körpers hat das Tape dabei immer entsprechend die Form eines Gitters.

Frei von jeglichen Medikamenten oder Wirkstoffen, passt sich das Gitterpflaster seidenweich "wie eine zweite Haut" an, ohne die eigene Hautoberfläche zu reizen. Die Gittertapes sind sehr klein, in drei Größen erhältlich und durch ihre hautähnliche Farbe auch sehr dezent. Das ist praktisch, falls sie nicht unter der Kleidung versteckt werden, sondern wenn ein schickes Kleid, ein T-Shirt oder eine kurze Hose getragen wird. Auch im Sportbereich machen sie einiges mit, denn sie sind durch das hochwertige Material sehr dehnfähig und noch dazu wasserfest.

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und sehr komplex. Gibt es hier Beschwerden, finden die längst nicht immer nur "an der Oberfläche" statt, sondern die Haut hält über ihre vielen Rezeptoren (="Fühler") immer die Verbindung nach außen, aber auch genauso ins Innere unseres Körpers. Schmerzen weisen uns sehr verlässlich darauf hin, dass irgendetwas in unserem Körper gerade nicht in Ordnung ist: Körperliche Ursachen können immer Verspannungen, Entzündungen oder seelische Belastungen wie Stress sein. Rötungen, Entzündungen oder Gänsehaut können ein von außen sichtbares Zeichen für körperliche Vorgänge, aber auch inneren Stress darstellen.

Hochwertige Gitterpflaster entlasten durch ihre spezielle Struktur bei jeder noch so kleinen Bewegung. Unterhalb des Gitters wird dabei die Haut bei Bewegung leicht angehoben. Darum kann man die Gittertapes direkt auf der schmerzenden Stelle, aber auch auf die auslösenden stellen ("Trigger") oder auf die klassischen Akupunkturpunkte kleben. Dazu zieht man das Gitterpflaster vorsichtig mit den Fingern oder einer geeigneten Pinzette vom Trägerpapier ab und bringt es an der gewünschten Position an. Dort kann es dann, da wasserfest, mehrere Tage getragen werden, bevor es erstmalig ersetzt werden muss.

Empfohlene Einsatzgebiete für Gittertapes aus der fernöstlichen Medizin sind vor allem: Gelenk- und Nackenschmerzen, Rückenweh, Kopfschmerzen, sowie viele Entzündungen der Nasennebenhöhlen, des Rachens, der Ohren und der Haut selbst.


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