Die Haut im Winter

30.01.2017 00:00

Noch eine ganze Weile gilt es auszuharren, bis wieder die ersten warmen Sonnenstrahlen auf unserer Haut landen. Leider unterliegt unser größtes Sinnesorgan, die Haut, während dieser Zeit gleich zwei großen Belastungen: Im Freien macht die Kälte sie rissig und rau, und im Haus sorgt Heizungsluft für trockene Schleimhäute der Nase und Augen sowie für eine austrocknende Haut. Da kommt es doppelt auf die richtige Pflege an!

Dass unsere Haut sich über regelmäßige "Streicheleinheiten" in Form von pflegenden Lotionen oder Cremes freut, ist kein Geheimnis. Aber diese Pflege muss nicht nur auf den jeweiligen Hauttyp und die zu pflegende Körperpartie abgestimmt werden, sondern auch die Jahreszeit ist entscheidend.

Im Winter ist die Luftfeuchte im Freien nicht gerade hoch: Unsere Haut trocknet dadurch schneller aus, aber auch die Heizungsluft in der warmen Wohnung hat auf sie keinen besseren Effekt. Unsere Talg- und Schweißdrüsen sorgen normalerweise für die genau richtige Mischung aus Fett und Wasser, um die Haut elastisch und geschmeidig zu halten. Im Winter stockt die Produktion von Talg jedoch ab einer Außentemperatur von um die 8 Grad Celsius, und durch das seltene Schwitzen wird auch fast kein Wasser vom Körper an die Oberhaut transportiert. Manchmal enstehen dann auch juckende Ausschläge und Ekzeme.

Natürlich sind dann insbesondere diejenigen Körperstellen betroffen, die nicht unter warmer Winterkleidung verpackt sind: Dazu zählen Gesicht, Lippen und Hände. Wie hier, sind aber auch an den Extremitäten (Arme und Beine) wenig Talgdrüsen beim Menschen vorhanden.

Nach einem schonenden Peeling, das alte Hautschüppchen erst entfernen muss, und einer gründlichen Reinigung mit einer zugleich pflegenden Emulsion ist die Haut bereit, eine Hautpflege von außen aufzunehmen. Am besten sollte ein Gesichtswasser ohne Alkohol, aber mit Collagen verwendet werden. Das gibt der Haut in puncto Versorgung und Elastizität zurück, was sie zuvor verloren hat - auch während der Reinigungsphase.

Eine Gesichtscreme beziehungsweise Tagespflege sollte immer von Lichtschutzfaktor (LSF) 15 aufwärts gehen, Das gilt auch im Winter, etwa beim Skifahren: Denn eine weiße Schneedecke reflektiert die Lichtstrahlen, und so kann es ohne Sonnenschutz zu Schäden der Haut kommen.

Aber auch die Lippen wollen gepflegt sein: Olivenöl oder Honig machen sie geschmeidig und zart. Hyaluronsäure und Lipide können sie dazu vor dem Austrocknen bewahren. Für den Körper empfiehlt sich ebenfalls eine reichhaltige Lotion, die Urea (Harnstoff) enthält und die unsere Haut vor weiterem Feuchtigkeitsverlust schützen kann. Mandelöl, Jojobaöl oder Avocadoöl sind gute Elastizitätsbringer, aber auch Mango- oder Sheabutter pflegen die Körperhaut nachhaltig.

Bei den Händen sind Risse natürlich besonders auffällig: Panthenol, Zink oder Allantoin helfen gut als Inhaltsstoffe in Lotionen, wie auch Avocadoöl, Sheabutter oder Bienenwachs.


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