Curcuma - gelbes Wunder

04.09.2017 00:45

In der ayurvedischen Heilkunde ist Curcuma (Gelbwurz) einfach nicht wegzudenken. Aus gutem Grund: Seit mindestens über 3000 Jahren wird die gelbe Knolle in Indien bereits verwendet. Sie ist dafür bekannt, die Verdauung, die Funktion der Gallenblase und den Fettstoffwechsel zu fördern, Entzündungen zu hemmen und Fieber zu senken. Außerdem haben Forscher beim Wirkstoff Curcumin krebshemmende Eigenschaften entdeckt sowie heilende Wirkung bei Funktionsstörungen der Verdauungsorgane. Außerdem soll der Wirkstoff Curcumin den Ausbruch von Alzheimer verhindern und eine positive Wirkung bei Diabetes haben.

Gelbwurz, auch bekannt als Curcuma (Kurkuma), ist eine tropische Gebirgspflanze, die zur Familie der Ingwergewächse gehört. Ihre Heimat ist Indien, aber auch Südostasien. Die satte gelbe bis orangene Farbe verdankt die Knolle dem sekundären Pflanzenstoff Curcumin.

Wer die indische Küche liebt, kennt Curcuma längst, denn das Gewürz gehört als unverzichtbarer Bestandteil ins Curry. In der ayurvedischen Medizin hat Curcumin darüber hinaus längst einen festen Platz eingenommen, da es Untersuchungen und Vergleichen zufolge sogar vor Darmkrebs schützen soll.

In der Naturheilkunde setzen Behandler das aus der Gelbwurzel isolierte Mittel auch in der Tumortherapie ein. Es wird in der Anwenderpraxis seit jeher gerne als entzündungshemmend, fiebersenkend sowie bei Halsschmerzen, Husten, Schnupfen und anderen Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich verwendet. Laut ärztlicher Forschung gilt Curcumin als empfehlenswert in der Krebsprävention, soll aber auch möglicherweise sogar das Wachstum und die Verbreitung von unterschiedlichen Metastasen senken können. Somit könnte es begleitend in der Therapie eingesetzt werden.

Während sich die moderne medizinische Forschung noch weiter genau mit der gelben Knolle befasst, ist klar: International ist Gelbwurz längst in der Wirkung als Heilpflanze bei überzeugten Anwendern geschätzt und bekannt. Die Deutsche Arzneimittelvorschrift gibt bislang allerdings nur Verdauungsbeschwerden als Anwendungsgebiet für Curcuma an. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dagegen nennt Gelenk- und Rheumaschmerzen sowie Funktionsstörungen der Verdauungsorgane als Indikation.

Viele Anbieter von gesundheitsfördernden Curcumapräparaten setzen diesen Pfeffer zu, da das darin enthaltene Piperin bewirken soll, dass die positiven Eigenschaften von Curcuma noch in der Wirkung verstärkt werden. Anders als Ingwer schmeckt Curcuma, obgleich es zur Familie der Ingwergewächse zählt, nicht scharf, sondern etwa bitter ohne sonstigen besonderen Eigengeschmack. Deswegen findet es sich oft in Gewürzmischungen statt als Einzelgewürz wieder.

Insbesondere Currypulver, das fälschlicherweise noch immer häufig für ein eigenständiges Gewürz und nicht für eine Mischung gehalten wird, erhält seine charakteristische ockergelbe Farbe durch ihren Hauptbestandteil Curcuma.

Für gesundheitsbewusste Verbraucher empfiehlt es sich, ob Pulver oder Tablettenform, auch bei Curcuma stets auf geprüfte und sichere Bio-Qualität zu achten. Als Farbstoff "E 100" findet sich Curcumin aber auch in Lebensmitteln wie Senf, Margarine und Wurstwaren.


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